Windmühle-farbig

Termine .
24.02.2012
Jahreshauptver-sammlung in der Gaststätte Zmbült

                                          Heimatmuseum

Willkommen auf den Seiten des Heimat-und Verkehrsvereins Lette e.V.

                                     Informationen          
HVV Lette      Bahnhofsallee 10 48653 Coesfeld-Lette
Fon: 02546-234 E-Mail info@heimatverein-lette.de

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In überraschender Vielfalt beherbergt das Heimatmuseum große und kleine Schätze.
Wertvolle Einzelstücke von bedeutendem Wert und liebevoll zusammengestellte Gebrauchsgegenstände werden in sechs Abteilungen präsentiert.

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Ur- und Vorgeschichte
Letter Dorfkirche
Volkskunde
Landwirtschaft
Gemeindewesen
Spinn- und Webstube

Das Museum ist gerade der richtige Ort für Großeltern, Enkeln die Zeit ihrer Kindertage nahe zu  bringen. Seit seiner Gründung war es wesentliche Aufgabe des Heimatvereins Lette, örtliches Kulturgut für die Nachwelt zu sammeln, zu dokumentieren und zu erhalten.

Öffnungszeiten

Jeden ersten Sonntag im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr.
Auf Anfrage ( Telefon 02546 234 ) kann für Gruppen aber auch eine besondere Zeit und/oder Führung vereinbart werden.
Führungsteam:
Maria Peter, Herteler 56 Tel 98804
Eleonore Schulze Herding, Letter Berg 59 Tel. 420
 


                                                                                     Ur- und Vorgeschichte                                             

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Der Rundgang beginnt mit der Ur- und Vorgeschichte, die durch zahlreiche Fossilien, einen großen Ammoniten, 3000 Jahre alte Urnen und stein- und bronzezeitliche Beile eindrucksvoll veranschaulicht wird. Die geomorphologische Überformung des Raumes durch skandinavische Eismassen belegen die ausgestellten Gesteinsfunde.

                                                                                         Letter Dorfkirche

                                                         2009-Lette-Alte Kirche
Bodenfunde der Letter Kirchengrabung in den Jahren 1977-1980 verdeutlichen das kirchliche Dorfleben ab dem 12.Jahrhundert. Der Besucher findet die Darstellung
einzelner Bauabschnitte und Kirchenerweiterungen, Bestattungsbräuche und Ausstattungsgegenstände der alten St. Johannes Pfarrkirche.
Hierzu zählen der alte Wetterhahn, Altarkreuz, Paramente und der Abdruck des Portal-Tympanons aus dem 12. Jahrhundert. Zum anderen zeigen die Ausgrabungsgegenstände, dass das Terrain schon im dritten nachchristlichen  Jahrhundert germanischer Siedlungsplatz war.


                                                                                             Volkskunde                                                                                                                                                                            
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Diese  Abteilung stellt den Hausrat der Bürger und Bauern vor: Küchengeräte wie Backformen, Wangen, Butterstampfer, Kaffeemühlen, Nähmaschinen und Tongeschirr.
Besonders alt sind die Trichterhalskrüge aus dem 16. Jahrhundert. Die Holzwaschmaschinen aus dem 18. und 19. Jahrhundert verdeutlichen die Mühsal vergangener Waschtage. Pfeifen, Schmuck, reich bestickte Hauben und Hochzeitskränze repräsentieren festliche Stunden. Aus dem Bereich Handwerk werden Werkzeuge des Holzschuhmachers, Zimmermanns und des Bäckers gezeigt.

Die ehemalige Einrichtung der Letter Marienapotheke mit zahlreichen Glasfläschchen, Mörser und Pillenbrett gibt  Einblick in den pharmazeutischen Bereich der ersten Letter Apothe
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Landwirtschaft

Eine große Halle ist den landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten vorbehalten, war es doch der Hauptwirtschaftszweig der Region.
Die Geräte für die Feldbestellung und Ernte wie  Holzpflug, Egge, Sense, Strohschneider, Buschenbinder, Gaffel und Rengstenwagen bekunden lückenlos den bäuerlichen Arbeitsablauf.

Das Pferd war dabei ein unentbehrlicher Helfer, wie die vielen Geschirre verdeutlichen. In dieser Abteilung wird beispielhaft der Hausbau im Münsterland mit Wandausstellungen aus Reisiggeflecht und Lehm vorgeführt. Unübersehbar sind in diesem Raum ein Geburtshelfer für Kälber, die Kornmühle, das Braufaß und die genialen Mause- und Rattenfallen.

 

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Webstuhl

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Schuhmacherwerkstatt

Der große Webstuhl von 1659 wurde vor einigen Jahren entdeckt und vollständig restauriert. Er ist funktionstüchtig und verdeutlicht zusammen mit den Spinnrädern einen Bereich der handwerklichen Nebenarbeit, auf den später die Textilindustrie dieser Region aufgebaut werden konnte.

Gemeindewesen
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Eine umfangreiche Darstellung finden das Gemeindewesen, die Schul- und Vereinsgeschichte und Nachweise über den Rittersitz “ Haus  Lette “. Hierzu gehören die Schulverordnungen und -photos, Königsschilder der Schützenvereine und Auszüge aus dem Tauf- und Markenpachtregister.
Damalige Machtverhältnisse werden durch Freibriefe, die  Entlassungsurkunden aus der Leibeigenschaft, dokumentiert. Auch Lette hatte ein für das Münsterland typisches Wasserschloss - das Rittergut “ Haus Lette “. Lagepläne und Funde von Scherben und Münzen belegen den Standort. Die Verarmung seiner Besitzer führte Anfang des 19. Jahrhunderts zum Abbruch des Rittergutes

 

 


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