Windmühle grau 3 D

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                                          Heimatmuseum

Willkommen auf den Seiten des Heimat-und Verkehrsvereins Lette e.V.

                                     Informationen          
HVV Lette       Bahnhofsallee 10 48653 Coesfeld-Lette
Fon: 02546-234  E-Mail info@heimatverein-lette.de

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In überraschender Vielfalt beherbergt das Heimatmuseum große und kleine Schätze.
Wertvolle Einzelstücke von bedeutendem Wert und liebevoll zusammengestellte Gebrauchsgegenstände werden in sechs  Abteilungen präsentiert.

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Ur- und Vorgeschichte
Letter Dorfkirche
Spinn- und Webstube
Volkskunde
Gemeindewesen
Landwirtschaft

Wir begrüßen unsere virtuellen Museumsbesucher und möchten Ihnen zunächst eine kurze Info zum Gebäude selbst geben. Das Haus wurde im Jahr 1870 als Schule und Lehrerwohnung eingerichtet. Nachdem die Schülerzahl wuchs, wurde das jetzige Heimathaus für andere Zwecke genutzt. Später wurde ein Kindergarten eingerichtet und Teile des Gebäudes für Feuerwehrzwecke genutzt. Ab 1974 wurden die meisten Räume für den Aufbau des Heimatmuseums benötigt, ein kleiner Teil des Gebäudes steht als Nebenstelle der Stadtverwaltung für die Letteraner Bürger zur Verfügung.
In überraschender Vielfalt beherbergt das Heimatmuseum große und kleine Schätze.
Wertvolle Einzelstücke von bedeutendem Wert und liebevoll zusammengestellte Gebrauchsgegenstände werden in sechs  Abteilungen präsentiert. Das Museum ist gerade der richtige Ort für Großeltern, Enkelkindern die Zeit ihrer Kindertage nahe zu  bringen. Seit seiner Gründung ist es eine wesentliche Aufgabe des Heimatvereins Lette, örtliches Kulturgut für die Nachwelt zu sammeln, zu dokumentieren und zu erhalten.

Öffnungszeiten

Jeden ersten Sonntag im Monat von 15.00 bis 17.00 Uhr.
Auf Anfrage ( Telefon 02546/234 oder 02546/7390) kann für Gruppen aber auch eine besondere Zeit und/oder Führung vereinbart werden.
Eitrittspreis Erwachsene  1,50 Euro mit Führung
Eitrittspreis Erwachsene  1,00 Euro ohne Führung
Eitrittspreis Kinder           0,50 Euro

 

Das Heimathaus ist als Museum  im Internetauftritt www.museum.de  zu finden.
Logo_museumde

 Dort können Sie sich auch das Buch “Deutsche Museen” als PDF Datei herunterladen.

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Ur- und Vorgeschichte
Der Rundgang beginnt mit der Ur- und Vorgeschichte, die durch zahlreiche Fossilien, einen groen Ammoniten, 3000 Jahre alte Urnen und stein- und bronzezeitliche Beile  eindrucksvoll veranschaulicht wird. Die geomorphologische berformung des Raumes durch skandinavische Eismassen belegen die ausgestellten Gesteinsfunde.


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Letter Dorfkirche
Bodenfunde der Letter Kirchengrabung in den Jahren 1977-1980 verdeutlichen das kirchliche Dorfleben ab dem 12. Jahrhundert. Der Besucher findet die Darstellung
einzelner Bauabschnitte und Kirchenerweiterungen, Bestattungsbräuche und Ausstattungsgegenstände der alten St. Johannes Pfarrkirche.
Hierzu zählen der alte Wetterhahn, Altarkreuz, Paramente und der Abdruck des Portal-Tympanons aus dem 12. Jahrhundert. Zum anderen zeigen die Ausgrabungsgegenstände, dass das Terrain schon im dritten nachchristlichen Jahrhundert germanischer Siedlungsplatz war.

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Neu im Museum ist ein Beichtstuhl aus der Johanneskirche in Lette


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Friseursalon

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Webstuhl

Schuhmacherwerkstatt

Webstuhl. Der große Webstuhl von 1659 wurde vor einigen Jahren entdeckt und vollständig restauriert. Er ist funktionstüchtig und verdeutlicht zusammen  mit den Spinnrädern einen Bereich der handwerklichen Nebenarbeit, auf den später die Textilindustrie dieser Region aufgebaut werden konnte.

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Gemeindewesen. Eine umfangreiche Darstellung finden das Gemeindewesen, die Schul- und Vereinsgeschichte und Nachweise über den Rittersitz “ Haus  Lette “. Hierzu gehören die Schulverordnungen und -photos, Königsschilder der Schützenvereine und Auszüge aus dem Tauf- und Markenpachtregister.
Damalige Machtverhältnisse werden durch Freibriefe, die  Entlassungsurkunden aus der Leibeigenschaft, dokumentiert. Auch Lette hatte ein für das Münsterland typisches Wasserschloss - das Rittergut “ Haus Lette “. Lagepläne und Funde von Scherben und Münzen belegen den  Standort. Die Verarmung seiner Besitzer führte Anfang des 19. Jahrhunderts zum Abbruch des Rittergutes

Landwirtschaft Eine große Halle ist den landwirtschaftlichen Arbeitsgeräten vorbehalten, war es doch der Hauptwirtschaftszweig der Region.
Die Geräte für die Feldbestellung und Ernte wie  Holzpflug, Egge, Sense, Strohschneider, Buschenbinder, Gaffel und Rengstenwagen bekunden lückenlos den bäuerlichen Arbeitsablauf.

Das Pferd war dabei ein unentbehrlicher Helfer, wie die vielen Geschirre  verdeutlichen. In dieser Abteilung wird beispielhaft der Hausbau im Münsterland mit Wandausstellungen aus Reisiggeflecht und Lehm vorgeführt. Unübersehbar sind in diesem Raum ein Geburtshelfer für Kälber, die Kornmühle,  das Braufaß und die genialen Mause- und Rattenfallen.